Der Ursprung der Gottesidee: eine historisch-kritische und positive studie ...

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Aschendorff, 1926 - 510 pages
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Page 702 - Die Technologie enthüllt das aktive Verhalten des Menschen zur Natur, den unmittelbaren Produktionsprozeß seines Lebens, damit auch seiner gesellschaftlichen Lebensverhältnisse und der ihnen entquellenden geistigen Vorstellungen.
Page 702 - Es ist aber leider nur zu häufig, daß man glaubt, eine neue Theorie vollkommen verstanden zu haben und ohne weiteres handhaben zu können, sobald man die Hauptsätze sich angeeignet hat, und das auch nicht immer richtig. Und diesen Vorwurf kann ich manchem der neueren 'Marxisten' nicht ersparen, und es ist da dann auch wunderbares Zeug geleistet worden.
Page 702 - Daß von den Jüngeren zuweilen mehr Gewicht auf die ökonomische Seite gelegt wird, als ihr zukommt, haben Marx und ich teilweise selbst verschulden müssen. Wir hatten den Gegnern gegenüber...
Page 702 - Epoche; daß also die jedesmalige ökonomische Struktur der Gesellschaft die reale Grundlage bildet, aus der der gesamte Überbau der rechtlichen und politischen Einrichtungen, sowie der religiösen, philosophischen und sonstigen Vorstellungsweise eines jeden geschichtlichen Zeitabschnitts in letzter Instanz zu erklären sind.
Page 702 - Es ist in der Tat viel leichter, durch Analyse den irdischen Kern der religiösen Nebelbildungen zu finden, als umgekehrt, aus den jedesmaligen wirklichen Lebensverhältnissen ihre verhimmelten Formen zu entwickeln. Die letztere ist die einzig materialistische und daher wissenschaftliche Methode.
Page 653 - ... not connected with him. Often there is an antithesis between this beneficent and truly divine creator and a second character, usually the Coyote, who in part cooperates with the creator but in part thwarts him, being responsible for the death of mankind and other imperfections in the world-scheme. In the northern half of the Central region the creator is generally anthropomorphic; if not, he is merged into one personage with the more or less tricky Coyote.
Page 653 - One of the most striking features of the myths is the sharp and consistent contrast of the characters of the Creator and Coyote. Throughout the whole series the Creator is uniformly dignified, benevolent, never stooping to trickery, and always striving to make life easy for man, and to render that life deathless and happy. On the other hand, Coyote is at all times opposed to him, striving to render life hard, and insisting that man must die and suffer.
Page 702 - Bewußtseinsformen entsprechen die Produktionsweise des materiellen Lebens bedingt den sozialen politischen und geistigen Lebensprozeß überhaupt es ist nicht das Bewußtsein der Menschen das ihr Sein sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein das ihr Bewußtsein bestimmt...
Page 52 - ... Es ist ebenso unmöglich, daß ein Naturmythus, wie der der Griechen und der Inder, ohne einen vorangegangenen Animismus entstanden ist, wie sich jemals ethische Religionen, z. B. das Judentum, das Christentum, der Buddhismus, entwickelt haben, ohne daß ihnen Animismus und Naturmythus vorausgingen. Das geistige Leben ist hier, wie überall sonst, nichts Fertiges, sondern ein ewig Werdendes, und das vornehmste Prinzip seines Werdens besteht darin, daß die höheren Formen durch die niederen vorbereitet...
Page 512 - ... personal agents, superior to man, behind the visible screen of nature. Obviously, the conception of personal agents is more complex than a simple recognition of the similarity or contiguity of ideas; and a theory which assumes that the course of nature is determined by conscious agents is more abstruse and recondite, and requires for its apprehension a far higher degree of intelligence and reflection than the view that things succeed each other simply by reason of their contiguity or resemblance.

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